Großes Theater

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Historisch war der Prater ein wichtiger Ort der dramatischen Kunst, in Theatern, Varietés, Kabaretts, Konzertsälen, Musikhallen oder Zirkussen. Viele Theaterstücke wählten den Prater als Schauplatz, in der Musik war und ist er ein beliebtes Motiv, von Mozart über Beethoven, Strauß oder Lehár bis in die Gegenwart. 

Einem großen Publikum wurden im Prater mit Kunst und Spektakel die jeweils dominanten Vorstellungen der nahen und fernen Welt vermittelt, in den Panoramen, Dioramen, Grottenbahnen und insbesondere auf der Weltausstellung 1873, die Wien ins internationale Rampenlicht rückte.  

Im Prater konnte sich jeder Mann und jede Frau an Schießbuden, Watschenmännern, Kraftmaschinen, am Flipper, in Automatenhallen, im Autodrom oder an der Gokart-Bahn messen und bewundern lassen. Bei den Schnellfotograf:innen schlüpfte man in fremde Kleider und Körper, konnte die Reichen und Schönen imitieren, sich lustig machen.   

 

Raumbeschreibung

Die folgenden Erklärungen richten sich vor allem an blinde und sehbeeinträchtigte Menschen. 

Drehen Sie sich mit dem Rücken zur Tafel mit QR-Code. Rechts neben Ihnen in der Wand eingebaut ist ein Schaukasten mit einem Modell aus Holz und Karton von der Stadt New York aus dem Jahr 1958. Dieser stammt aus einer Grottenbahn im Prater, die „Liliputexpreß“ hieß. Im „Liliputexpreß“ fuhren die Besucher an sogenannte Dioramen, also Schaukästen mit Stadtansichten oder Szenen aus Sagen und Märchen vorbei. Die Werbetafel lautete: „Eine Reise um die Welt. Ins Reich der Sagen und Märchen“. 

Um zum nächsten Themenbereich „Körper und Lust“ zu gelangen, gehen Sie 7 Meter geradeaus durch den Raum. 

Achtung! Am Weg ragt gleich am Anfang rechts eine Medienstation auf Brusthöhe aus der Wand. Dort ist eine Sitzbank in die Wand eingebaut. Die Bedienung der Medienstation ist nicht barrierefrei möglich. An der Station sind Praterlieder abrufbar. 

Achtung! Weiter auf dem Weg zum nächsten Themenbereich steht rechts auf Tischhöhe ein Objekt frei. Es ist eine übergroße Faust, die ein Brett durchschlägt, und sie war ein dekorativer Teil eines Kraftmessers im Prater aus den 1980er oder 1990er Jahren. Gehen Sie schräg rechts an der Glasvitrine vorbei, danach schräg rechts an der Wand erreichen Sie die nächste Tafel mit QR-Code.

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